Handelssysteme

Handelssysteme ermöglichen die stringente Umsetzung von Regeln und Erfahrungen. Sie leisten wertvolle Dienste beim entwickeln von Ideen, was in der Vergangenheit funktioniert hätte und was nicht. Wir denken, dass unser Verständnis von Trend Following beispielhaft durch das Handelssystem ETF Allokator gut wiedergegeben wird.

Überoptimierung?

Im Zeitalter der Computertechnologie ist es ein leichtes den Computer solange rechnen zu lassen, bis er eine hervorragende Performance für ein Handelssystem ermittelt. Leider gilt das nur für die Vergangenheit. Überoptimierten Systeme (curve fitting) bilden in einem Iterationsverfahren durch unzählige Variablen und Regeln die Vergangenheit perfekt ab – für die Zukunft taugen sie nicht. Deshalb sollten Handelssysteme so wenige Regeln und Variablen wie möglich enthalten.

Einen Hinweis für brauchbare Handelssysteme gibt die Komplexität der verwendeten Kriterien. Je einfacher die Logik eines Handelssystems ist, desto besser. In der Praxis heißt das, dass nur sehr wenige Regeln erforderlich sind bei einem nicht überoptimierten Handelssystem. Der Programmierer (respektive Anleger) sollte die Intention des Systemcodes leicht nachvollziehen können.

Wir haben für unser Handelssystem ETF Allokator

  • nur eine Einstiegsregel mit drei Zeitebenen
  • nur eine Regel für die Positionsgröße
  • nur eine Ausstiegsregel

definiert.

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